toom
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Details
- Bewertung
- 4,7
- Version
- 4.49.2
- Entwickler
- toom Baumarkt GmbH
Wer im Alltag etwas für Renovierung, Garten oder Reparaturen braucht, möchte selten lange suchen. Meist geht es um eine konkrete Frage: Gibt es das benötigte Produkt in der passenden Filiale, kann ich es online bestellen oder lässt es sich reservieren? Genau an diesem Punkt setzt toom an. Die kostenlose Shopping-App des Baumarktunternehmens toom Baumarkt GmbH bündelt Angebote, Produktsuche und den Einkauf in einer mobilen Oberfläche.
Ich sehe sie vor allem als praktische Ergänzung zum Besuch im Markt, nicht als vollständigen Ersatz für jede Beratung vor Ort. Die App ist interessant, wenn ich vor dem Losfahren Preise und Verfügbarkeit prüfen oder einen Einkauf vorbereiten möchte. Wer dagegen nur schnell eine einzelne Schraube braucht oder grundsätzlich lieber im Laden stöbert, wird den größten Vorteil möglicherweise nicht spüren.
Worauf es bei der Entscheidung wirklich ankommt
Bei einer Baumarkt-App zählt für mich nicht allein, wie modern die Oberfläche aussieht. Entscheidend ist, ob sie einen echten Umweg spart. Dafür muss die Suche verständlich sein, die Produktinformationen müssen für eine Kaufentscheidung ausreichen und der Übergang zwischen Online-Auswahl und Filialbesuch sollte möglichst reibungslos funktionieren.
toom deckt genau diese Verbindung ab: Ich kann mich zunächst digital orientieren, ein Produkt online kaufen oder es für die Abholung reservieren. Das ist besonders nützlich bei größeren Vorhaben, bei denen ein vergessener Artikel ärgerlicher ist als bei einem spontanen Kleinkauf. Für ein Projekt mit Farbe, Werkzeug, Befestigungsmaterial und Zubehör kann eine vorbereitete Einkaufsliste deutlich angenehmer sein als das Zusammensuchen im Markt.
Die App gehört zur Kategorie Shopping und richtet sich damit nicht nur an Heimwerker mit viel Erfahrung. Auch wer selten im Baumarkt einkauft, profitiert von einer strukturierten Vorauswahl. Ich kann mich vorab mit den benötigten Artikeln beschäftigen, statt zwischen Regalen zu überlegen, ob ein Produkt wirklich zum Vorhaben passt.
Ein wichtiger Entscheidungspunkt ist außerdem der Standort. Eine digitale Produktanzeige hilft mir nur dann weiter, wenn ich anschließend weiß, wie ich den Artikel bekomme. Die Möglichkeit, Produkte online zu kaufen oder zu reservieren, macht den lokalen Markt zu einem Teil des Einkaufsvorgangs. Das unterscheidet die App von allgemeinen Shopping-Anwendungen, bei denen der Versand oft im Mittelpunkt steht.
Gleichzeitig sollte man die eigene Einkaufsweise ehrlich einschätzen. Wenn ich regelmäßig individuelle Beratung brauche, Material in der Hand vergleichen möchte oder bei einem Projekt noch gar nicht weiß, welche Lösung sinnvoll ist, bleibt der direkte Gang in den Markt überlegen. Die App kann die Vorbereitung erleichtern, aber sie ersetzt nicht automatisch das Gespräch mit einer fachkundigen Person.
Für wen die App besonders sinnvoll ist
Am besten passt toom zu Menschen, die ihre Baumarktbesuche planbarer machen möchten. Dazu gehören etwa Mieter, die kleinere Reparaturen selbst erledigen, ebenso wie erfahrene Heimwerker, die schon genau wissen, welche Artikel sie benötigen. Auch für Gartenarbeiten ist die digitale Vorbereitung hilfreich, wenn mehrere Produkte zusammengehören und ich nicht mehrfach fahren möchte.
Ein realistisches Beispiel: Am Samstagmorgen stelle ich fest, dass eine Wand noch gestrichen werden muss, aber Abdeckmaterial und ein passender Farbroller fehlen. Statt direkt loszufahren, suche ich die benötigten Dinge in der App, prüfe den gewünschten Markt und reserviere die Auswahl. Vor Ort muss ich dann nicht mehr jede Abteilung durchsuchen. Ich hole die vorbereiteten Artikel ab und kann mich auf die eigentliche Arbeit konzentrieren.
Ein weiterer guter Anwendungsfall ist der Einkauf vor Feierabend. Wenn ich nur ein bestimmtes Ersatzteil oder ein Werkzeug brauche, ist die App eine schnelle Zwischenstufe zwischen Suchmaschine und Filialbesuch. Ich kann die Auswahl am Smartphone treffen und muss nicht hoffen, dass der Artikel nach der Fahrt noch verfügbar ist.
Weniger geeignet ist die Anwendung für Menschen, die ausschließlich nach dem niedrigsten Preis bei beliebigen Anbietern suchen. toom konzentriert sich auf das eigene Sortiment und das eigene Einkaufserlebnis. Wer verschiedene Händler, Marktplätze und Versandangebote in einer Suche vergleichen möchte, findet bei allgemeinen Preisvergleichs- oder Shopping-Apps wahrscheinlich eine passendere Lösung.
Was im Alltag gut funktioniert
Die größte Stärke liegt für mich in der Verbindung von Inspiration und konkreter Vorbereitung. Angebote können dabei helfen, ein Projekt günstiger zu planen, während die Produktsuche den Weg vom Vorhaben zum Einkaufszettel verkürzt. Ich muss nicht erst auf der Website recherchieren und anschließend alles manuell für den Marktbesuch notieren.
Praktisch ist auch, dass die App unterschiedliche Einkaufsabsichten unterstützt. Ich kann zunächst nur stöbern, gezielt nach einem Artikel suchen oder direkt auf einen vorbereiteten Kauf hinarbeiten. Diese Abstufung ist wichtig, weil ein Baumarktbesuch nicht immer gleich abläuft. Manchmal kenne ich die genaue Produktbezeichnung, manchmal weiß ich nur, dass ich etwas für eine bestimmte Reparatur brauche.
Die Reservierungsoption ist dabei mehr als ein kleines Zusatzmerkmal. Sie verändert den Ablauf: Ich treffe die Auswahl zu Hause, wenn ich Zeit habe, und verlagere die Abholung in den Markt. Das kann besonders bei sperrigen oder projektbezogenen Einkäufen nützlich sein. Der eigentliche Mehrwert entsteht nicht beim bloßen Anschauen, sondern beim Vermeiden eines erfolglosen Weges.
Auch die kostenlose Nutzung senkt die Einstiegshürde. Ich muss keine zusätzliche Kaufentscheidung für die App selbst treffen. Das ist sinnvoll, weil ich sie vielleicht nur für ein einzelnes Projekt installiere und später wieder gelegentlich öffne. Die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“ passt zu einer allgemeinen Einkaufsanwendung und macht sie grundsätzlich unkompliziert zugänglich.
Tipps, die den Einkauf spürbar verbessern
Mein erster Tipp ist, nicht erst auf dem Parkplatz mit der Suche zu beginnen. Gerade bei mehreren Artikeln lohnt es sich, die komplette Auswahl in Ruhe vorzubereiten. Ich kann dabei prüfen, ob Zubehör fehlt: Beim Streichen denke ich etwa nicht nur an Farbe, sondern auch an Rollen, Abstreifgitter, Abdeckvlies und Reinigungsmittel. Die App ist am stärksten, wenn sie als Planungswerkzeug genutzt wird.
Der zweite Tipp betrifft Reservierungen. Sie sind besonders sinnvoll, wenn ein Projekt an einem bestimmten Tag starten soll oder ein Artikel nicht leicht durch eine Alternative ersetzt werden kann. Bei einem einfachen Verbrauchsartikel kann ein spontaner Kauf ausreichen. Bei einem speziellen Werkzeug oder einem exakt benötigten Zubehörteil ist die digitale Vorbereitung dagegen wertvoller.
Drittens würde ich Produktinformationen nicht isoliert betrachten. Ich prüfe vor dem Kauf, ob Maße, Ausführung und geplanter Verwendungszweck zu meinem Projekt passen. Eine App kann mir die Auswahl erleichtern, aber sie nimmt mir die Verantwortung für die richtige Kombination nicht ab. Wer beispielsweise Dübel, Schrauben und Wandmaterial aufeinander abstimmen muss, sollte nicht nur nach dem günstigsten Einzelartikel gehen.
Ein vierter, weniger offensichtlicher Vorteil ist die Möglichkeit, Entscheidungen zeitlich zu entkoppeln. Ich kann abends recherchieren, am nächsten Tag noch einmal über die Auswahl nachdenken und erst danach kaufen oder reservieren. Das reduziert Impulskäufe und hilft, bei größeren Projekten den Überblick zu behalten. Für mich ist das ein stärkerer Nutzen als das reine Durchblättern von Angeboten.
Wo die App gegenüber üblichen Alternativen gewinnt
Im Vergleich zum klassischen Einkauf ohne digitale Vorbereitung spart toom vor allem Zeit bei der Orientierung. Im Markt kann ich Produkte natürlich direkt sehen und anfassen, muss aber unter Umständen erst den richtigen Gang finden oder feststellen, dass ein gewünschter Artikel nicht verfügbar ist. Die App verschiebt einen Teil dieser Arbeit nach Hause.
Gegenüber allgemeinen Online-Marktplätzen hat die Anwendung einen anderen Schwerpunkt. Sie ist nicht in erster Linie dafür gedacht, möglichst viele Anbieter zusammenzuführen, sondern verbindet das Sortiment von toom mit dem stationären Einkauf. Das ist ein Vorteil, wenn mir die Abholung wichtig ist oder ich den Markt ohnehin in der Nähe habe.
Im Vergleich zu einer reinen Prospekt-App geht sie ebenfalls weiter. Angebote sind nicht nur zum Anschauen da, sondern können mit einer konkreten Produktsuche und einem Kauf- oder Reservierungsvorgang verbunden werden. Für mich macht das einen Unterschied, weil ein Angebot erst dann nützlich wird, wenn ich den Artikel ohne zusätzlichen Suchaufwand in mein Projekt einbauen kann.
Die hohe Akzeptanz deutet darauf hin, dass dieser Ansatz viele Nutzer erreicht: toom kommt auf eine durchschnittliche Bewertung von 4,7 bei rund 13.000 Bewertungen und mehr als einer Million Installationen. Diese Zahlen machen die App nicht automatisch perfekt, zeigen aber, dass sie für viele Menschen einen festen Platz im Baumarkt-Einkauf gefunden hat.
Wo eine andere Lösung besser passen kann
Die klassische Filiale bleibt die bessere Wahl, wenn ich vor dem Kauf eine ausführliche Erklärung brauche. Bei komplexen Elektro-, Sanitär- oder Bauprojekten kann eine Beratung entscheidend sein. Die App hilft mir dann bei der Vorbereitung, sollte aber nicht der einzige Schritt sein. Gerade unerfahrene Heimwerker können durch eine zu schnelle Online-Auswahl leicht ein unpassendes Produkt bestellen.
Auch beim Materialvergleich hat der Laden Vorteile. Holz, Oberflächen, Farben oder Werkzeuge wirken in der Hand oft anders als auf einem Smartphone-Bildschirm. Wenn Haptik, Farbton oder Gewicht wichtig sind, möchte ich die Ware möglicherweise direkt ansehen. Die digitale Auswahl ist in solchen Fällen eher eine Vorauswahl als eine endgültige Entscheidung.
Allgemeine Marktplätze sind wiederum sinnvoll, wenn ich viele Marken und Händler nebeneinander vergleichen möchte. Das kann bei seltenen Spezialartikeln oder bei stark preisorientierten Käufen relevant sein. Der Nachteil besteht dann häufig darin, dass Lieferung, Anbieterqualität und Rückgabe stärker vom jeweiligen Verkäufer abhängen können. Ich würde deshalb nicht automatisch jede Alternative als besser betrachten, sondern nach dem konkreten Projekt entscheiden.
Wer nur sehr selten einen Baumarkt besucht, sollte außerdem bedenken, dass eine zusätzliche App auch Pflegeaufwand bedeutet. Für einen einmaligen Kleinkauf ist die Installation vielleicht unnötig. Wenn ich jedoch wiederkehrende Renovierungs- oder Gartenarbeiten plane, amortisiert sich die kurze Vorbereitung durch weniger Sucherei und besser organisierte Abholungen.
Reibungspunkte und Grenzen im Nutzungserlebnis
Die App kann nur so hilfreich sein wie die Informationen, die ich für meine Entscheidung benötige. Bei Produkten mit vielen Varianten muss ich sorgfältig auswählen. Eine ähnliche Verpackung oder ein ähnlich klingender Name reicht nicht immer aus. Ich würde deshalb vor dem Abschluss noch einmal kontrollieren, ob Größe, Ausführung und Menge wirklich zum Vorhaben passen.
Die digitale Reservierung nimmt mir auch nicht jede Unsicherheit ab. Ich muss weiterhin den richtigen Markt auswählen und den Abholvorgang in meinen Tagesablauf einplanen. Wenn ich ohnehin in der Nähe bin, kann der direkte Einkauf schneller sein. Die App spielt ihren Vorteil vor allem dann aus, wenn ich eine Fahrt gezielt vorbereite und nicht bloß spontan durch das Sortiment navigieren möchte.
Ein weiterer Trade-off betrifft die Beratung. Online kann ich schneller und selbstständiger handeln, erhalte aber nicht automatisch die individuelle Einschätzung, die ein Mitarbeiter vor Ort geben kann. Ich würde daher bei einfachen, klaren Einkäufen digital starten und bei unklaren oder sicherheitsrelevanten Projekten die Filiale einbeziehen.
Die technische Basis ist dennoch zeitgemäß genug für viele Geräte: Die aktuelle Version 4.49.2 läuft ab Android 8.0. Für iPhone-Nutzer ist die App ebenfalls relevant, wobei die konkrete Bedienung je nach Gerät und Betriebssystem leicht unterschiedlich wirken kann. Entscheidend bleibt weniger die Plattform als die Frage, ob ich den mobilen Einkauf tatsächlich in meinen Ablauf integrieren möchte.
Was der Wechsel zur App kostet
Der finanzielle Einstieg ist einfach, weil die Anwendung kostenlos angeboten wird. Der eigentliche „Preis“ des Wechsels liegt eher in der Gewohnheit. Ich muss mich einmal mit der Suche, der Marktauswahl und dem Reservierungs- oder Kaufablauf vertraut machen. Danach kann sich der Aufwand bei wiederkehrenden Projekten schnell lohnen.
Wer bisher ausschließlich spontan eingekauft hat, verändert mit der App sein Verhalten. Das ist nicht nur positiv: Eine vorbereitete Liste kann Zeit sparen, aber sie kann auch dazu führen, dass ich weniger offen für Alternativen bin, die ich im Markt entdeckt hätte. Ich nutze die digitale Auswahl deshalb gern als Plan, lasse mir aber bewusst Spielraum für eine Beratung oder eine bessere Lösung vor Ort.
Bei Angeboten sollte ich außerdem nicht automatisch den gesamten Einkauf danach ausrichten. Ein Rabatt ist nur dann sinnvoll, wenn das Produkt tatsächlich gebraucht wird und mit den übrigen Materialien zusammenpasst. Die App erleichtert das Finden von Angeboten, aber sie sollte nicht zum Anlass werden, unnötige Artikel zu kaufen.
Mein Urteil für verschiedene Einkaufstypen
Ich empfehle toom besonders für Heimwerker, die konkrete Projekte vorbereiten, regelmäßig Material benötigen oder unnötige Fahrten vermeiden möchten. Die Kombination aus Produktsuche, Angeboten, Online-Kauf und Reservierung ist im Alltag sinnvoller als eine reine digitale Prospektansicht. Wer den Marktbesuch gern strukturiert angeht, bekommt damit ein praktisches Werkzeug an die Hand.
Für spontane Kleinkäufe ist sie eine Option, aber kein Muss. Für intensive Beratung, haptische Vergleiche und sehr individuelle Problemlösungen bleibt der stationäre toom-Markt die bessere Ergänzung. Und wer vor allem Händler übergreifend nach dem niedrigsten Preis durchsuchen möchte, sollte zusätzlich andere Shopping-Werkzeuge nutzen.
Entwickelt wird die App von toom Baumarkt GmbH; sie ist seit dem 17. November 2020 verfügbar und trägt die Altersfreigabe „USK ab 0 Jahren“. Mit ihrer kostenlosen Nutzung und der breiten Verbreitung ist die Einstiegshürde niedrig. Meine klare Empfehlung lautet: Installieren lohnt sich vor allem dann, wenn du deinen nächsten Baumarktbesuch planen, reservieren oder gezielt vorbereiten möchtest. Als alleinige Lösung für jedes Renovierungsproblem sehe ich sie nicht, als Verbindung zwischen Smartphone und Filiale aber als überzeugende Alltagshilfe.











